Meldungen des BSV
Freitags-Blitzturnier beim SC Kreuzberg
Am kommenden Freitag spielen wir wieder das neu eingeführte Freitags-Blitzturnier, das einmal im Quartal stattfindet. Startgebühr sind 5 € - der Gesamtbetrag wird voll an die Sieger ausgeschüttet. Je nach Teilnehmerzahl wird mit Vorrunde und Endrunde oder ein Rundenturnier gespielt. Bitte bis 18:50 Uhr anmelden, auch telefonisch unter 030 6159191.
Hochkarätiges Grand-Prix-Finale am Sonntag
Am kommenden Sonntag, den 23.06.2013 treffen die in der vergangenen Saison erfolgreichsten Schnellschachspieler im Finale des Berliner Schnellschach-Grand-Prix aufeinander. Die Turnierleitung hat entschieden, nach Vergabe einer Wildcard an den Berliner GM Robert Rabiega das Teilnehmerfeld auf 14 Spieler aufzustocken. In 13 Runden in klassischen 15 Minuten-Schnellschachpartien wird der Sieger des Schnellschach-Grand-Prix 2012/13 in den Räumen des SK König Tegel, Alt-Tegel 43, 13507 Berlin ab 10 Uhr ausgespielt. Zuschauer sind gern gesehen und herzlich willkommen.
Im Teilnehmerfeld sind z.B. der Sieger (Krämer) und Co-Sieger (Stern) der gestrigen Berliner Schnellschachmeisterschaft sowie fast alle Gewinner der Wertungsturniere. Leider sind der Sieger des letzten Jahres, GM Arik Braun, sowie der vielleicht ELO-schwerste Gewinner eines Wertungsturniers, GM Hrant Melkumjan, nicht dabei. 20 Wertungspunkte waren für die Teilnahme zu wenig. Die Wildcard wurde in diesem Jahr an den mehrfachen Berliner Meister GM Robert Rabiega vergeben. Da von den ersten 12 Platzierten alle Spieler zugesagt haben, wurde das Teilnehmerfeld wegen der vergebenen Wildcard auf 14 Spieler aufgestockt.
Von den folgenden Spielern liegen Zusagen (sortiert nach ELO-Zahl) vor:
GM Martin Krämer, SF Berlin 1903, ELO 2542
GM Jakob Meister, SK Zehlendorf, ELO 2517
IM Ilja Schneider, SF Berlin 1903, ELO 2510
GM Robert Rabiega, SK König Tegel 1949, ELO 2502
IM René Stern, SK König Tegel 1949, ELO 2499
GM Sergey Kalinitschew, SC Kreuzberg, ELO 2445
FM Jan-Dietrich Wendt, SF Berlin 1903, ELO 2379
Georg Kachibadze, SK König Tegel 1949, ELO 2316
FM Dr. Wolfram Heinig, SK Zehlendorf, ELO 2314
FM Dirk Paulsen, SG Lasker Steglitz-Wilmersdorf, ELO 2301
FM Werner Reichenbach, SC Oberkrämer, ELO 2250
FM Michael Schulz, SC Empor Potsdam, ELO 2236
Jorge Rincon Bascon, BSC Rehberge 1945, ELO 2182
Vitalij Major, FV Schach SV Senat, ELO 2166
Die Reihenfolge (und somit der Rundenplan) wird am Sonntag vor der ersten Runde ausgelost. Die GP-Punkte der einzelnen Teilnehmer sind auf der GP-Seite zu finden.
Die Turnierleitung übernimmt Präsident Carsten Schmidt, Hauptschiedsrichter ist FIDE-Schiedsrichter Lothar Oettel von der TSG Oberschöneweide. Beginn des Turniers ist um 10 Uhr.
Der Preisfonds liegt bei 850,00 Euro.
1. Platz: 300,00 Euro
2. Platz: 200,00 Euro
3. Platz: 120,00 Euro
4. Platz: 100,00 Euro
5. Platz: 70,00 Euro
6. Platz: 40,00 Euro
7. Platz: 20,00 Euro
Es wird wieder eine Live-Berichterstattung (Ticker) im Internet auf der Seite des Berliner Schachverbandes geben.
Sommerblitzturnier der Schachfreunde Berlin
Am kommenden Mittwoch (19.06.2013) findet das Sommerturnier der Jahreszeitenblitzserie statt.
In vier Turnieren verteilt auf das ganze Jahr können alle Berliner Spieler und Gäste um Grand-Prix-Punkte kämpfen. Gespielt werden 7 Runden im Schweizer System bei einer Bedenkzeit von fünf Minuten pro Spieler. Gegen jeden Gegner geht es einmal mit Weiß und einmal mit Schwarz. Anmeldeschluss: 19:45 Uhr. Preise gibt es für den Sieger und den besten Spieler mit einer DWZ unter 1900 bei einem Startgeld von 1,00 €.
Die vollständige Ausschreibung findet sich hier: http://sfr-berlin.de/2013/01/ausschreibung-jahreszeiten-blitz-2013/
Zu den Ergebnissen des Frühlingsturniers: http://chess-results.com/tnr96432.aspx?lan=0
Martin Krämer gewinnt souverän die BSEM 2013
GM Martin Krämer gab bei seinem Turniersieg mit 8 Punkten nur 2 Remis ab und die gegen die heranpreschende Jugend: Philipp Lerch (6½ Punkte) konnte den 3. Platz und Raphael Lagunow (6 Punkte) den 6. Platz einheimsen und sich damit den Ratingpreis des 2. Drittels sichern. Gesamtzweiter wurde der Titelverteiger IM René Stern mit 7 Punkten.
Bericht beim SC Kreuzberg mit Fotos: Tag 1 - Tag 2 - Turnierseite
Ergebnisse von den Deutsch-Russischen Festtagen
Die russischen Jugendlichen gewinnen mit 44:22 den Wettkampf gegen die Berliner Delegation (ELO-Niveau 1824) und wurden Ihrer Favoritenstellung (ELO-Niveau 2116) gerecht. Hervorzuheben ist die gute Leistung von Moritz Greßmann, der als Einziger Berliner mit 6 aus 11 über 50% holen konnte und nach 7 von 11 Runden sogar auf dem Bronzeplatz lag.
Rang Teilnehmer ELO A Land Geb. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Pkt. SoBe Perf 1. Semen Lomasov 2028 M RUS 2002 * 1 1 0 ½ 0 1 1 1 1 1 1 8.5 40.75 2176 2. Egor Kovalev 2099 M RUS 1999 0 * 0 1 1 1 1 1 1 ½ 1 1 8.5 39.50 2170 3. Konstantin Savenkov 2116 M RUS 1999 0 1 * 1 ½ ½ 1 0 1 1 1 1 8.0 38.25 2134 4. Vladislav Denisov 2134 M RUS 1996 1 0 0 * ½ 1 0 1 1 1 1 1 7.5 33.75 2092 5. Alexandr Tarasov 2156 M RUS 1998 ½ 0 ½ ½ * ½ 1 1 1 0 1 ½ 6.5 31.50 2028 6. Moritz Greßmann 1883 M GER 2000 1 0 ½ 0 ½ * ½ 1 1 ½ 1 0 6.0 30.75 2014 7. Raphael Nitsche-Hahn 1924 M GER 1996 0 0 0 1 0 ½ * ½ 1 1 ½ ½ 5.0 21.75 1938 8. Ivan Yeletsky 2165 M RUS 1999 0 0 1 0 0 0 ½ * 1 1 ½ 1 5.0 20.25 1929 9. Johann Donath 1976 M GER 1998 0 0 0 0 1 0 0 0 * 1 ½ 1 3.5 9.75 1837 10. Elisabeth Koch 1732 W GER 1998 0 ½ 0 0 0 ½ 0 0 0 * 1 1 3.0 11.75 1812 11. Matthias Salz 1698 M GER 1995 0 0 0 0 0 0 ½ ½ ½ 0 * 1 2.5 8.75 1768 12. Fabian Alcer 1732 M GER 1997 0 0 0 0 ½ 1 ½ 0 0 0 0 * 2.0 11.75 1725Stefanie Schulz mit dem Double
Am Samstag wurde Stefanie Schulz Berliner Schnellschachmeisterin 2013. Zweite wurde Alina Rath vor den punktgleichen Drittplazierten Martina Skogvall und Brigitte Große-Honebrink.
Erst in der vorletzten Runde verlor Alina ihre weiße Weste gegen Martina. Dadurch musste sie trotz Siegen über alle anderen in den Stichkampf gegen die Vorjahressiegerin Stefanie und unterlag mit ½:1½.
Die Endtabelle im Schnellschach sieht so aus:
1. WFM Stefanie Schulz/2075
2. Alina Rath/2065 (je 5)
3. WFM Martina Skogvall/1978 und Brigitte Große-Honebrink/1758 (je 3)
5. Elisa Silz/1825 und Elina Lagunow/1736 (je 2)
7. Sonja Mahler/1347 (1)
Auch am Sonntag setzte sich Stefanie Schulz durch und wurde Berliner Blitzmeisterin 2013.
Die Endtabelle im Blitzschach sieht so aus:
1. WFM Stefanie Schulz/2075 (7½/10)
2. Alina Rath/2065 (6½)
3. WFM Martina Skogvall/1978 (5½)
4. Mandy Barna/1747, Elisa Silz/1825 und Anita Neldner/1863 (je 3½)
Mehr Fotos und Berichte vom Meisterschaftswochenende beim SC Kreuzberg finden sich auf der Vereinshomepage: Tag1 - Tag2
Stefanie Schulz
Frauenreferentin BSV
Schach auf den Deutsch-Russischen Festtagen
Seit 10 Uhr am heutigen Samstag findet im Rahmen der Deutsch-Russischen Festtage auf der Trabrennbahn Karlshorst ein Jugendschachwettkampf Moskau gegen Berlin sowie eine Simultanvorstellung statt. Beim Jugendschachwettkampf spielen 6 Berliner Jugendliche gegen 6 russische Gäste. Jeder gegen jeden: 7 Runden am Sa und 4 Runden am So.
Geleitet wird das Turnier am Samstag (15.6.) von 10-18 Uhr und am Sonntag (16.6.) von 10-13 Uhr von unserem Landesjugendwart Helmut Hummel. Der Schachstand wird traditionell betreut durch den SV Empor Berlin unter der Leitung von IM Julian Urban. Weitere Informationen zu dem reichhaltigen Programm auf den Deutsch-Russischen Festtagen.
RUS: 26½ --- GER: 15½
Meisterschafts-Wochenende beim SC Kreuzberg
Am kommenden Wochenende - 15. und 16. Juni - werden wieder die Berliner-Schnellschach-Einzelmeisterschaft, die Berliner Frauen-Blitz-Einzelmeisterschaft und die Berliner Frauen-Schnellschach-Einzelmeisterschaft beim SC Kreuzberg gespielt. Für alle drei Turniere kann man sich noch anmelden. Nähere Informationen auf www.schachclubkreuzberg.de
Stern vor Krämer und Schneider
Das 15. Offene Schnellturnier der Schachfreunde Berlin gewann souverän René Stern (König Tegel) mit 8 Punkten aus 9 Partien vor Martin Krämer und Ilja Schneider mit jeweils 7 Punkten. 77 Teilnehmer hatten den Weg in die Bülowstraße 94 gefunden. Bericht, Tabelle und viele Fotos finden sich hier: http://sfr-berlin.de
Zusammenarbeit Schule-Schachverein einmal ganz anders
Beim Simultan-Wettkampf einer MSV 06-Auswahl am 7.6. gegen FM Dr. Rosenthal waren bereits die erste Prototypen der neuen Partieformulare im Einsatz und wurden von allen Spielern für gut befunden. Weiterlesen....
Gestern am 11.6. erfolgte die Auslieferung von 2000 Stück DIN-A-5-Partieformularen durch "Advertising 2 Go", einem Schülerunternehmen des OSZ Recht in Berlin Charlottenburg im Rahmen des Projektes "JUNIOR - Schüler erleben Wirtschaft". Die bundesweiten JUNIOR-Programme bieten Schülern die Möglichkeit, ein eigenes Schülerunternehmen zu gründen. Ziel der Programme ist es, wirtschaftliche Zusammenhänge realitätsnah erlebbar zu machen. Die Schülerinnen und Schüler des OSZ Recht erlernen und erproben gemeinsam die Grundprinzipien unternehmerischen Handelns und eignen sich dadurch soziale sowie fachliche Kernkompetenzen an.
Der MSV 06 dankt seinem Lieferanten "Advertising 2 Go" für die professionelle Zusammenarbeit und die zuverlässige Lieferung der von uns bestellten Schach-Partieformulare mit unserem Vereinslogo. Ebenso Dank an die beiden am OSZ Recht verantwortlichen Lehrkäfte Frau Rönnefahrt und Herrn Ulzen. Die erste BMM- und BFL-Saison 2013/14 des Mariendorfer SV 06 e.V. kann kommen!
Siehe auch aktuelle News auf unserer MSV 06-Vereinshomepage!
Schach wird am OSZ Recht selbstverständlich auch gespielt! Hier besteht eine sehr lebendige Kooperation Schule-Schachverein mit der BSG 1827 Eckbauer e.V.! Zuletzt nahm der Verein durch seinen Jugendwart Herrn Kersten sehr aktiv und engagiert am Sommerfest der Schule teil. Der Schach-Infostand des Vereins war mit seinen 6 Brettern vor Ort stets sehr gut besucht.
SC Kreuzberg verliert 0:4, wird aber Zweiter
Zweiter im deutschen Pokal ist doch auch was! Gegen die altehrwürdige SG Porz, die es seit Jahren vorzieht nur noch in der zweiten Liga gemütliches Kaffehausschach zu spielen, war im Fnale gestern kein Kraut gewachsen. Als Letzter stemmte sich Robert Glantz gegen die sich ankündigende 0:4-Niederlage. Sein großmeisterlicher Namensvetter (Robert Rabiega) eine Etage tiefer hatte da schon längst seinen Kommentatorenplatz geräumt. Der Wettkampf war schließlich gelaufen. Auch beim kleinen Finale zwischen Baden-Baden und Leipzig lief nur noch eine Partie, wobei die die Berliner Zuhörer - es waren rund zwei Dutzend - etwas weniger interessierte.
V.l.n.r.: Schiedsrichter Martin Sebastian, Sebastian Schmidt-Schäffer, SCK-Vorsitzende Brigitte Große-Honebrink, Sergej Kalinitschew, Robert Glantz, Manfred Glienke (der am Sonntag für Atila Figura spielte), BSV-Präsident Carsten Schmidt.
Mehr zum Pokal beim DSB
Alle Fotos/Videos in meiner Dropbox (ab Mittag)
P.S. Beide Links werden höchsten einige Monate gültig bleiben! Die Dropbox räume ich irgendwann leer und beim DSB steht ein Systemwechsel an.
Finale - Die Kreuzberger sind dabei
Die Auslosung erfolgte um 13:30 Uhr. Es hieß SC Kreuzberg gegen SG Leipzig und SG Porz gegen OSG Baden Baden. Somit kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Favoriten bereits im Halbfinale. Und der SC Kreuzberg als Gastgeber der Endrunde des Deutschen Mannschaftspokals hatte die Chance, sich für das Finale am Sonntag zu qualifizieren.
Und, zwar nicht so locker, wie das Ergebnis vermuten lässt, aber verdient, konnte die Mannschaft in der Aufstellung Sergej Kalinitschew, Atila Figura, Sebastian Schmidt-Schäffer und Robert Glantz mit 3,5:0,5 ins Finale einziehen. In dem von einigen als "vorzezogenes Finale" bezeichneten zweiten Halbfinale ging es auch spannend zu: Letztlich entschied ein Sieg an Brett 1. Ein genauerer Bericht über den Ablauf der Partien wird sicher in Kürze auch beim SC Kreuzberg zu finden sein.
Also spielt heute der SC Kreuzberg im Finale gegen den anderen Zweitligisten, die SG Porz, die mit 4 Großmeistern ab 10 Uhr als Favoriten in das Finale gehen.
Die Veranstaltung wird vom SC Kreuzberg sehr gut organisiert. Neben den sehr guten Turnierbedingungen in der zweiten Etage im Haus des Sports mit ausreichend Platz für die Zuschauer findet in der ersten Etage eine Live-Kommentierung der Partien durch GM Robert Rabiega statt.
Wer also heute noch spontan spannendes Schach geboten kriegen möchte, kann nun gleich zum SC Kreuzberg in die Böcklerstr. 1 fahren/gehen und die Lokalmatadoren im Finale unterstützen. Viel Erfolg!
Der Deutsche Meister kommt nach Kreuzberg
Morgen ab 14 Uhr weht auch mal wieder beim Schach-Club Kreuzberg ein Hauch von Bundesliga durch die Vereinsräume. Aber man könnte fast sagen, es ist ein richtiger Sturm. Der Deutsche Abo-Meister OSG Baden-Baden kommt nämlich in Hauptstadt! Den durften in den letzten Jahren höchstens mal die Schachfreunde Berlin oder König Tegel begrüßen. Aber die beiden Vereine sind diesmal zum Zuschauen verdammt. Es ist ja auch nicht Bundesliga, sondern Pokal. Und da bekommen auch mal die eine Chance, die es sonst nie in die 1. Liga schaffen oder nicht wollen, wie z.B. die SG Porz. Die Kölner kommen sogar als Pokalverteidiger nach Berlin. Und aus der Messestadt in Sachsen stößt die Schachgemeinschaft Leipzig dazu.
Die Partien vor Ort kommentiert ein Tegeler: GM Robert Rabiega!
Die neue Turnierordnung wurde gestern verabschiedet
Die neue Turnierordnung des Berliner Schachverbandes, die der Spielausschuss auf seiner Tagung in Oberhof besprochen hat, tritt zum 01.07.2013 in Kraft, nachdem das Präsidium sie gestern beschlossen hat. Alle Änderungen sind fett hervorgehoben.
Zu den wesentlichsten Änderungen zählt: Die Bedenkzeit der Landesliga und der Stadtligen erhöht sich um 10 Minuten. Somit wird in den beiden höchsten Spielklassen der BMM mit derselben Bedenkzeit gespielt wie in der Meisterklasse. Auch das Qualifikationsturnier spielt ab 2014 mit dieser Bedenkzeit. Das QT wird in die Gruppe der geschlossenen Turniere aufgenommen. Spielberechtigt sind alle aktiven und passiven Mitglieder eines Vereines des Berliner Schachverbandes, die keine M-Klassenberechtigung vorzuweisen haben.
In der 4. Stadtklasse wird nach dem Votum des Verbandstages nur noch an 6 Brettern gespielt.
Wer sich die neue Turnierordnung ausdrucken möchte, kann sie sich im PDF-Format downloaden.
Anke Fischer (1970-2013)
Mit nur 43 Jahren ist mit Anke Fischer eine aktive Spielerin des Berliner Schachlebens, eine begeisterte Blitz- und Schnellschachspielerin, unerwartet verstorben. Durch ihre Aktivität bei so vielen Schachturnieren war sie vermutlich allen Schachspielern, obwohl sie zu den ruhigen und angenehm unauffälligen Schachspielern gehörte, gut bekannt. Für ihren Verein war sie u.a. als Kassiererin eine wichtige Stütze. Wir trauern mit ihren vielen Schachfreunden, u.a. aus ihrem Verein Lasker Steglitz-Wilmersdorf. Der Nachruf des Vereins:
Die SG Lasker trauert um Anke FischerAnke Fischer wurde nur 43 Jahre alt - ihr überraschender Tod trifft uns Laskeraner schockartig und überaus schwer. Sie war 1986 noch als Schülerin bei uns eingetreten und gehörte seit vielen Jahren zu den aktivsten Mitgliedern des Vereins.
Um die Person Anke Fischer besser zu verstehen und einordnen zu können, muss man wissen, dass es in ihrem Leben einen Knick gegeben hat. Das war, als sie vor knapp zehn Jahren infolge eines Streits mit ihrem Chef ihren Job als Vermessungsingenieurin verlor. Sie hatte diesen Beruf mit Freude und sicher auch mit Tüchtigkeit ausgeübt und wurde zurecht als zielstrebige selbstbewusste junge Frau wahrgenommen. Dass sie gleichzeitig ein überaus sensibler Mensch war konnte man ihr nicht anmerken, führte aber dazu, dass sie durch die Kündigung total aus der Bahn geworfen wurde. Sie wurde krank und musste sich in psychatrische Behandlung begeben. Bis zuletzt, bis zu ihrem Tod war sie auf Psychopharmaka angewiesen, die auch, was ihre physische Geundheit betraf, ihre Spuren hinterließen.
Eine Konstante gab es in Ankes Leben, eine große Liebe und bleibende Leidenschaft: das Schachspiel. Sie spielte am liebsten Schnell- und Blitzschach, war aber auch bei allen möglichen Normalschachturnieren dabei. Was ihr im “normalen“ Leben verlorengegangen war, im Schach hatte sie es behalten können: Nervenstärke, Zielstrebigkeit und Zähigkeit.
Ihre Spielstärke hielt sich in Grenzen, weil sie Schachbücher und sonstiges Lehrmaterial missachtete, trotzdem konnte sie oft genug auch stärkeren Spielern das Leben schwer machen.
Im Verein war Anke nicht nur viel spielendes, sie war auch ein viel tuendes Mitglied.
Sie war eine gewissenhafte Kassenwartin, eine die an Spielabenden regelmäßig als Letzte ging, nachdem sie für Ordnung gesorgt hatte, eine die sich für alle Bereiche des Klubs interessierte und nichte zuletzt eine, die auch großzügig spendete.
Weil sie zum Monatsturnier nicht erschien und auch telefonisch nicht erreichbar war, ging die besorgte Barbara Pehnke am Montag, 3. Juni nachsehen und fand Anke tot in ihrer Wohnung. Ein genauer Todeszeitpunkt kann deswegen bis jetzt nicht angegeben werden.
Beisetzungstermin und -ort wird wenn bekannt, hier veröffentlicht.
Anke, Du bist fest verankert bei uns Laskeranern, wir werden Dich niemals vergessen. Wenn es ein Leben nach dem Tode gibt, wünschen wir Dir, dass Du da, wo Du jetzt bist, Schach spielen kannst.
Christoph Weiten
SG Lasker Steglitz-Wilmersdorf
Anke 2009 beim Qffenen Qualifikationsturnier beim SC Zugzwang
Präsidiumssitzung
Das Präsidium des Verbandes tagte, behandelte wichtige Themen und fasste im Ergebnis seiner Beratungen einige Beschlüsse. Wie immer beantworte ich gerne Fragen zum Ergebnisprotokoll.
Neuer Schachexpress der FV Schach erschienen
Der neue Schachexpress der FV Schach ist erschienen. Die Themen im Überblick:
- Mannschaftsmeisterschaft 2012/13
- Status-Regeln
- In Memoriam Lothar Schmid
- Turnierausschreibungen
- Terminplan 2013/14
Siehe www.fvschach.de bzw. direkt zur PDF-Datei der Ausgabe Nr. 9 der Saison 2012/13.
Grand-Prix bei den Schachfreunden Berlin
Am kommenden Mittwoch (05.06.2013) findet bei den Schachfreunden Berlin die Juni-Ausgabe des Schnellschach-Grand-Prix statt.
In zwölf Turnieren verteilt auf das ganze Jahr können alle Berliner Spieler und Gäste um Grand-Prix-Punkte kämpfen. Gespielt werden wie immer 5 Runden im Schweizer System bei einer Bedenkzeit von fünfzehn Minuten pro Spieler. Anmeldeschluss: 19:45 Uhr. Preise gibt es für den Sieger und den besten Spieler mit einer DWZ unter 1900 bei einem Startgeld von 1,00 €. Die vollständige Ausschreibung findet sich hier: http://sfr-berlin.de/2013/01/ausschreibung-schnellschach-grand-prix-2013-2/
Grand-Prix bei den Schachfreunden Berlin
Am kommenden Mittwoch (05.06.2013) findet bei den Schachfreunden Berlin die Juni-Ausgabe des Schnellschach-Grand-Prix statt.
In zwölf Turnieren verteilt auf das ganze Jahr können alle Berliner Spieler und Gäste um Grand-Prix-Punkte kämpfen. Gespielt werden wie immer 5 Runden im Schweizer System bei einer Bedenkzeit von fünfzehn Minuten pro Spieler. Anmeldeschluss: 19:45 Uhr. Preise gibt es für den Sieger und den besten Spieler mit einer DWZ unter 1900 bei einem Startgeld von 1,00 €. Die vollständige Ausschreibung findet sich hier: http://sfr-berlin.de/2013/01/ausschreibung-schnellschach-grand-prix-2013-2/
Herzlichen Dank an diverse BSV-Vereine
Anlässlich unseres BSV-Beitritts zum 1. Juni 2013 bedanken wir uns für die freundliche Aufnahme durch das BSV-Präsidium sowie die diversen sehr netten Glückwünsche und Grußbotschaften nachfolgender BSV-Vereine:
TSG Oberschöneweide, SC Borussia Friedrichsfelde, Schachfreunde Nord-Ost, BSV 63 Chemie Weißensee, SC Kreuzberg, SC Weisse Dame, SV Empor Berlin, SG Narva Berlin, SK Zehlendorf, SG Lasker Steglitz-Wilmersdorf.
Herzlichen Dank allen Berliner Schachfreunden für Eure netten Zeilen und Grußbotschaften, die immer einen Ehrenplatz auf unserer Homepage (auf der Startseite nach unten scrollen!) haben werden. Ab der Saison 2013/14 sehen wir uns dann bei der BMM und der BFL an den Brettern!
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