IM Steve Berger gewinnt den 5. Tempelhof-Cup

Am 23. April 2017 war es endlich wieder soweit. Die fünfte Ausgabe des erfolgreichen Tempelhof-Cups fand erneut im Gemeinschaftshaus Lichtenrade statt. Der Schachklub Tempelhof hatte bereits in den Vorjahren dort den Tempelhof-Cup durchgeführt. Neben dem Qualifikationsturnier des Berliner Schachverbandes, findet mit diesem Turnier dort eine weitere Großveranstaltung statt.

Insgesamt fanden sich 71 Spieler und Spielerinnen ein. Davon waren zwei FIDE-Meister und ein Internationaler Meister.

Das Teilnehmerfeld war trotz der geringeren Teilnehmerzahl zum Vorjahr stark.

Der Schachklub Tempelhof gratuliert ganz herzlich IM Steve Berger mit beeindruckenden 8 Punkten aus 9 Partien zum Turniersieg.

Zweiter wurde FM Jürgen Brustkern mit 7,5 Punkten aus 9 Partien vor Markus Schimpf mit 7 aus 9.

Die Leistungen der anderen Gewinner sind ebenfalls sehenswert.

  

Damen

1. Laura Blaschke                                            2,0 aus 9

2. Daniela Zimmer                                          2,0 aus 9

 

Jugendliche U15

1. Jirawat Wierzbicki                                     6,0 aus 9

2. Oliver Ellert                                                 5,0 aus 9

 

Spieler mit einer Wertungszahl unter 1500

1. Peter Grabs                                                 4,0 aus 9

2. Carsten Staats                                             4,0 aus 9

 

Spieler mit einer Wertungszahl unter 1800

1. Uwe Zeidler                                                 5,0 aus 9

2. Maximilian Hüls                                          5,0 aus 9

 

Bester Spieler ohne Wertungszahl

1. Carsten Hiller                                               4,0 aus 9

                                                                              

Bester Spieler ohne Verein

1. Frank Podzwadowski                                 3,5 aus 9

2. Jörg Hackenford                                         3,5 aus 9

 

Nabil Hadj Sassi belegte mit 5 Punkten eigentlich den ersten Platz in der Kategorie „Bester Spieler ohne Wertungszahl“. Bei der Anmeldung gab er an, über keinerlei Zahl zu verfügen, und ein Blick in die aktuelle DSB Hintergrunddatei für Swiss-Chess schien das zu belegen. Nach Beendigung des Turniers wurde festgestellt, dass er über eine Elozahl und eine Zahl bei der FV Schach verfügt. Beides hat er nicht angegeben, weshalb ihm die Ehrung aberkannt wird.

Im gesamten Teilnehmerfeld gab es dieses Mal nur zwei Damen, die die Preise unter sich aufteilten. Laura Blaschke setzte sich knapp bei Ihrem ersten Turnier vor Daniela Zimmer durch.

 

Ein weiteres Novum dieses Jahr ist, dass kein einziger Spieler in der Kategorie U20 antrat, weshalb diese Preise erstmalig nicht vergeben wurden.

Der Vorsitzende Carsten Staats holte zum dritten Mal in Folge eine Auszeichnung in der Kategorie der besten Spieler unter 1500.

Von der SKT-Jugend war diesmal leider nur Kaan Sünnenwold vertreten. Er erreichte mit beachtlichen 3 Punkten Platz 66.

Weitere Teilnehmer vom SKT waren Adrian Sitte mit 5 Punkten auf Platz 22, Stefan Knispel, ebenfalls mit 5 Punkten auf Platz 31. André Buttkus auf Platz 42, Banchaa Zimdahl auf Platz 44 und der Vorsitzende Carsten Staats auf Platz 49. Alle erreichten 4 Punkte. Dr. Jobst Conrad erzielte 3,5 Punkte und erreichte so den 55. Platz. Unser Schatzmeister Reno Brosius erreichte mit 3 Punkten Platz 60.

Alle teilnehmenden Jugendlichen haben erstaunliche Leistungen gezeigt. Von einigen von ihnen werden wir in Zukunft noch einiges erwarten dürfen an Schach Made in Berlin.

 


Der Mariendorfer SV trat mit insgesamt neun Teilnehmern an. Es ist schön zu sehen, wenn es den Teilnehmern eines Nachbarvereins so gut gefällt, dass sie gerne wiederkommen.

So eine Veranstaltung lässt sich ohne zahlreiche Hände nicht auf die Beine stellen. Daher danken wir den zahlreichen Helfern für das Catering, was von unseren Damen und Angehörigen geleitet wurde.

Ebenfalls braucht es eine souveräne Turnierleitung, die dieses Mal aus unserer Jugendwartin Kristina Berger bestand. Sie ist mittlerweile Regionalschiedsrichterin und strahle neben Ruhe und Gelassenheit auch die notwendige Kompetenz aus. So gab es keine Zwischenfälle zu vermelden und das Schiedsgericht, bestehend aus Reinhard Baier, Bernhard Riess und Dr. Ullrich Hirt blieb arbeitslos.

 

Nicht unerwähnt bleiben sollten die vielen Hände, die beim Catering für unser leibliches Wohl sorgten. Alix Neumann, Gisela Püschel, Brigitte Ussing und Bernd Sünnenwold seien stellvertretend für alle Helfer genannt. Vielen Dank für das Engagement aller Anwesenden dort.

 

 

Besonderer Dank geht an Herr Stefan Böltes, Vorsitzender der BVV-Versammlung von Tempelhof-Schöneberg und Schirmherr der Veranstaltung. Herr Böltes war zum ersten Mal bei einer Schachveranstaltung des SKT. Der SKT bedankt sich ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und ich freue mich schon jetzt Herrn Böltes spätestens beim nächsten Tempelhof-Cup erneut begrüßen zu dürfen.

 

Der Tempelhof-Cup 2017 war wieder eine gelungene Veranstaltung, die ihren festen Platz in der Berliner Schachszene bestätigt hat. Für 2018 wird es eine Neuauflage dieses Turniers geben, und der Schachklub Tempelhof hofft, viele von den Teilnehmern dort wieder zu sehen.

 

Carsten Staats